Zuständig für den Raum
Ostwestfalen-Lippe

Satzung

Satzung

I. Name, Zweck, Sitz und Geschäftsjahr

§ 1
Die Gesellschaft führt den Namen „Deutsch-Japanische Gesellschaft“ und ist in das Vereinsregister eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Sitz ist Bielefeld. Gemeinnützig seit 1991.

§ 2
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der kulturellen und menschlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan, die Verbreitung und Vertiefung der Kenntnis von Japan in Deutschland und die Unterstützung durch Rat und Tat der in Deutschland weilenden Japaner, insbesondere die Betreuung der japanischen Jugend in Deutschland und auch solcher deutschen Studierenden, die an Annäherung an Japan und Studium der japanischen Sprache interessiert sind, ferner die Förderung des gesamten Austausches.

§ 3
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4
Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich auf den Raum Ostwestfalen-Lippe.

§ 5
Die Gesellschaft kann nach Bedarf Zweigstellen errichten. Die Bestimmungen hierüber erläßt der Vorstand.

 

II. Mitglieder und Beiträge

§ 6
Die Gesellschaft besteht aus:

  • 1. Ordentlichen Mitgliedern
  • 2. Förderern
  • 3. Ehrenmitgliedern

Ordentliche Mitglieder können Einzelpersonen, insbesondere Deutsche und Japaner, sein. Firmen, Gesellschaft und Körperschaften können nur Förderer werden. Der Vorstand ist berechtigt, in besonderen Fällen Ausnahmen zu genehmigen. Die Anmeldung der Mitglieder erfolgt durch Unterzeichnung einer Beitrittserklärung. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrags erfolgt durch schriftlichen Bescheid ohne Angabe eines Grundes. Die Aufnahme gilt als vollzogen, wenn dem Mitglied eine Mitgliedskarte mit der Unterschrift eines Vorstandsmitglieds oder eine entsprechende schriftliche Bestätigung übersandt ist. Der Vorstand hat das Recht, Ehrenmitglieder zu ernennen.

§ 7
Die Mitgliedschaft erlischt:

  1. durch den Tod
  2. durch den freiwilligen Austritt. Der Austritt muß vor dem 1. November für das folgende Geschäftsjahr schriftlich an die Gesellschaft erklärt werden.
  3. durch Ausschluß. Der Ausschluß erfolgt durch den Vorstand. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

§ 8
Die Mitgliederbeiträge regelt eine von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit festzulegende Finanzordnung. Ehrenmitglieder zahlen keine Beiträge. Die Beiträge sind im Januar eines jeden Jahres fällig. In besonderen Fällen kann der Vorstand Ausnahmen gewähren.

 

III. Organe der Gesellschaft

§ 9
Organe der Gesellschaft sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 10
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Er besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und drei weiteren Vorstandsmitgliedern sowie dem Geschäftsführer und dem Schatzmeister. Vorstandsmitglieder im Sinne des § 26 BGB sind nur der Präsident, der Vizepräsident und der Schatzmeister. Der Verein wird durch jeweils zwei Vorstandsmitglieder gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

§ 11
Jedes Jahr ist eine Mitgliederversammlung – nach Möglichkeit innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahres – einzuberufen, zu der mindestens zwei Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich vom Präsidentenoder dessen Stellvertreter einzuladen ist. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von mindestens 10 Mitgliedern einzuberufen. Der Präsident führt den Vorsitz der Mitgliederversammlung. Über die Versammlung ist von einem vom Präsidenten bestellten Vorstandsmitglied eine Niederschrift anzufertigen, die vom Leiter der Versammlung gegenzuzeichnen ist. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Firmen und Körperschaften haben nur je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag. Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

IV. Auflösung der Gesellschaft

§ 12
Über die Auflösung der Gesellschaft beschließt die ordnungsgemäß unter Angebe des Zweckes einberufenen Mitgliederversammlung. Es müssen mindestens die Hälfte aller Mitglieder erschienen sein und zwei Drittel der Anwesenden der Auflösung zustimmen. Bei Beschlussunfähigkeit ist zwei Wochen später eine neue Versammlung einzuberufen, die ohne Zahlenrücksichten mit einfacher Mehrheit abstimmt.

§ 13
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sachleistungen übersteigt, der Universität Bielefeld mit der Auflage zu, es zur Förderung des Japanstudiums zu verwenden. Stand der Satzung nach Beschluss einer Satzungsänderung am 30.11.2011 zu Bielefeld.

 

Finanzordnung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bielefeld e.V.

Einstimmig beschlossen durch die satzungsgemäße Mitgliederversammlung am 30. November 2011 zu Bielefeld.

Jahresbeiträge:

  • Einzelmitglieder = € 40,00
  • Ehepaare oder in eheähnlicher Gemeinschaft Zusammenlebende = € 50,00
  • Angehörige ordentlicher Mitglieder = € 15,00
  • Auszubildende / Schüler / Studenten = € 20,00
  • Firmen-Fördermitglieder = € 200,00

30.11.2011 zu Bielefeld

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