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SUMMARY:Japan mit dem Reisemobil erleben – ist das machbar?
DESCRIPTION:Japan als Reiseland wird in Deutschland immer beliebter. Nachdem zunächst nur Reisen für Gruppen angeboten wurden\, machen sich nun immer mehr Touristen nach Japan auf\, um individuell zu reisen. Die ganz Mutigen planen\, ohne Sprach- und sonstige Vorkenntnisse\, einen Aufenthalt mit dem Reisemobil. In Japan ist „Linksverkehr“ und auch sonst ist vieles anders. Dazu kommt\, dass Camping in Japan nicht gerade verbreitet ist. Wohnmobile gelten als völlige „Exoten“. \nDass es dennoch möglich ist\, Japan mit einem „rollenden Bett“ zu erkunden und dabei der japanischen Mentalität näher zu kommen\, berichtet Ute Senkel-Weinberg (65) am Mittwoch\, den 13.11. um 19:00 Uhr in der VHS Bielefeld\, Historischer Saal.  Sie war bis zu ihrer Reise im Oktober 2017 noch nie in Japan. Zusammen mit ihrem Mann Peter (68) hat sie einen großen Teil Honshus erkundet – mit einem Reisemobil. Seitdem hat sie der „Japan-Virus“ gepackt\, und sie ist nun engagiertes Mitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bielefeld. \nSie berichtet über ihre Reise und ihre Erfahrungen mit dem „Leben auf der Straße“\, von den Vorteilen der Planungsfreiheit und ihren Zufallsentdeckungen\, die in keinem Reiseführer zu finden sind. Die besondere Art der Vorbereitung ermöglicht größtmögliche Flexibilität und ist ein weiterer Schwerpunkt dieser Veranstaltung.
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SUMMARY:Südlich von Osaka – Japan abseits der Touristenströme
DESCRIPTION:Reisevortrag von Sibylle Herden und Andreas Koch\, DJG Bielefeld e.V. \nJapan erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Tourismusboom. Hauptanziehungspunkte sind die Metropolen Tokyo und Osaka und die historische Kaiserstadt Kyoto. Angesichts der Olympiade im nächsten Jahr ist mit einem noch größeren Andrang zu rechnen. Dieser Vortrag richtet sich an alle\, die Japan stattdessen auf individuellen Wegen erleben möchten: Wandern auf der Pilgerroute „Kumano Kodo“\, die Tradition der Ama-Taucherinnen in Toba\, die verwunschene Insel Yakushima (Vorlage des bekannten Anime Films „Prinzessin Mononoke“)\, Abgeschiedenheit und Natur auf Shikoku oder das Südseefeeling auf Okinawa zeigen Japan aus einer anderen Perspektive. \nSibylle Herden (35) nahm sich im Frühjahr 2019 eine Auszeit von ihrer Arbeit und reiste 3 Monate durch Japan. Andreas Koch (55) reist seit 2003 regelmäßig nach Japan. Beide engagieren sich im Vorstand der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft Bielefeld e.V. Im Anschluss an den Vortrag geben sie Tipps zur individuellen Reiseplanung in Japan. \nDJG-Mitglieder: Eintritt Frei \nEinladung: Japanvortrag \n  \n\n\nSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. \n Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren \n Weitere Informationen
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SUMMARY:Japan\, ein Inselstaat zwischen Tradition und Moderne
DESCRIPTION:Im Erzählcafe Brackwede berichtet am Montag\, den 23.09. ab 15:00 Uhr die Vorsitzende der DJG Bielefeld über das Thema: \nJapan\, ein Inselstaat zwischen Tradition und Moderne \nJapan steht für innovative Ideen\, für Elektronik\, Robotik\, Fotoapparate\, Autos und ist für junge Leute einfach nur cool. Auf der anderen Seite hat man als Tourist das Bild des Berges Fuji\, einer Geisha\, von Tempeln und Schreinen im Kopf und neuerdings auch von Fukushima. Was begegnet einem Reisenden in Japan und was macht den Reiz dieses Landes aus? Kann man dort als Tourist ohne Japanisch-Kenntnisse überleben? \nGesa Neuert studierte in Bielefeld Biologie und Chemie. 1984 verbrachte sie ihren ersten Forschungsaufenthalt an der Tokyo University und ist seitdem mit dem Japanvirus infiziert. Seit 1993 ist sie Mitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bielefeld e.V. 1998 hatte sie als Geschäftsführerin der DJG u.a. die Partnerschaft mit der JDG Tochigi sowie den Japanischen Garten Bielefeld in Bethel iniziiert. Im Verband (VDJG) war sie von 2003 bis 2011 als Vizepräsidentin zuständig für den Jugendaustausch zwischen Deutschland und Japan. 2006 ist auf ihr Bestreben die Deutsch-Japanische Jugendgesellschaft gegründet worden.  2009/2010 studierte sie Interkulturelle Japankompetenz in Tübingen und Kyoto. Den Aufenthalt in Kyoto verband sie mit ihrer größten Leidenschaft: dem Studium und Besuch japanischer Gärten. Nach dem verheerenden Erdbeben am 3.11.2011 mit anschl. Tsunami und der Havarie mehrerer Reaktoren im AKW Fukushima Daiichi hat sie das Deutsch-Japanische Synergie Forum Sanriku Fukkou gegründet und seitdem 6 x die zerstörte Sanriku Küste in Tohoku mit Wissenschaftlern und Studenten besucht. Seit 2015 ist sie Präsidentin der DJG Bielefeld. \n\n\nSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen\, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie\, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. \n Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren \n Weitere Informationen \n\nDas Erzählcafé wurde 1991 ins Leben gerufen und war ursprünglich als ein Format gedacht\, wo ältere Menschen ihren Erfahrungsschatz an Jüngere weitergeben könnten. Die Veranstaltung entwickelte sich in der Folge aber zu einem beliebten Forum für Künstler\, Politiker\, junge Menschen\, Ärzte\, Hobby-Autoren\, Bastler\, Handwerker\, Tierliebhaber\, Senioren\, Lehrer und viele mehr\, die aus ihrem Leben oder von ihren Interessen erzählen.\nOb Reiseberichte und Lesungen\, Einblicke in bestimmte Berufsfelder oder in die Leidenschaft für die Plattensammlung aus den 20ern… Eines ist sicher – es wird nie langweilig. Daher kommen seit gut zwei Jahrzenten jeden Montag ab 14.30 Uhr interessierte und neugierige Besucher ins Gemeindehaus der Bartholomäuskirche im Kirchweg 10\, um für einen Unkostenbeitrag von 1\,50 € den unterschiedlichsten Themen zu lauschen.
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SUMMARY:Ikebana Seminar
DESCRIPTION:Am 22. September bietet die Deutsch-Japanische Gesellschaft Bielefeld zwei Ikebana-Seminare an\, und zwar eins vormittags von 10-12 Uhr und eins nachmittags von 15-17 Uhr. Die Leitung hat Ikebana-Meisterin Anneliese Streit. Veranstaltungsort ist das Hotel Lindenhof\, Quellenhofweg 125\, 33617 Bielefeld.\n\nFür die Teilnehmer entstehen Seminargebühren und Materialkosten. Eine Anmeldung ist erforderlich: 0157 85 24 18 15 oder streit.anneliese@web.de\n\nDer herrliche Herbst mit seinen Früchte tragenden Zweigen bildet die Grundlage für\nein stimmungsvolles Ikebana-Arrangement. Der meditative Weg des Gestaltens lässt den Stress des Alltags vergessen.
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SUMMARY:Japan in der Meiji-Zeit - Eindrücke des deutschen Forschungsreisenden Johannes Justus Rein (1835-1918)
DESCRIPTION:Japan in der Meiji-Zeit – Eindrücke des deutschen Forschungsreisenden Johannes Justus Rein (1835-1918) \n  \nProfessor Shigekazu Kusune\, Germanist und Ehrenpräsident der JDG Ishikawa wird über die Bedeutung seiner Forschungsreise  (1873-1875)  bis heute berichten. \nDas preußische Handelsministerium suchte 1873 einen „technisch hochgebildeten Sachverständigen“\, der bereit wäre\, über mehrere Jahre Japan zu bereisen und hier die traditionelle japanische Industrie zu untersuchen. Ziel war es vor allem dabei zu erforschen\, wie bei der Fertigung bestimmter Produkte solche Technologie wie Emaillieren\, das Färben von Geweben\, das Lackieren\, das Porzellanen\, aber auch die Arbeitstechniken der Bronzebearbeitung und der Herstellung von Lederpapier in Japan angewandt werden. Bei der Entscheidung für den Einsatz\, fiel die Wahl auf den Frankfurter Gewerbelehrer Johannes Justus Rein. Er war bereits mit vielen grundlegenden Themen der Chemie und Physik vertraut\, war im Wesentlichen über den Stand der industriellen Entwicklung in Deutschland informiert und verfügte bereits durch seine vielseitige Reisetätigkeit über Erfahrungen sowie notwendige Verhaltensweisen im Ausland. \nÜber seinen Aufenthalt und die einzelnen Forschungsgebiete fertigte Rein umfangreiche Berichte an. Dabei lieferte er auch die erste detaillierte Darstellung eines westlichen Wissenschaftlers über die japanische Lackindustrie. Den Abschlussbericht seines Japanaufenthaltes fasste er in zwei Bänden unter dem Titel Japan nach Reisen und Studien im Auftrage der Königlich Preussischen Regierung zusammen. Der erste Band erschien bereits 1881 und der zweite Band 1886 auf Deutsch. \nDie Bedeutung von Reins Werk kann man sehr gut daran ermessen\, dass es bis in die 1920er Jahre\, also ein halbes Jahrhundert nach Reins Forschungsreise\, immer noch als Standard-Literatur zu traditionellen japanischen Technologien galt. Insgesamt lag mit diesen Veröffentlichungen ab 1881 ein wissenschaftliches Werk der Landeskunde Japans vor\, das auch alle japanischen Inseln mit einschloss. Dieser Blick eines Wissenschaftlers auf Japan ermöglichte\, die gerade begonnene Öffnung Japans seit der Regierungszeit des 122. Meiji-Tennos 1868\, deutlich zu unterstützen. \nEinladung:Vortrag Einladung Kusune \n    \n日独交流の架け橋を築いた人々 \nPioniere des japanisch-deutschen Kulturaustausches \n第5回 ヨハネス・ユストゥス・ライン1835 年〜 1918 年 \nJohannes Justus Reinʢ1835-1918 \n楠根重和（石川日独協会名誉会長・ライン博士顕彰会顧問） \nShigekazu Kusune（Ehrenpräsident der JDG Ishikawa) \nヨハネス・ユストゥス・ライン（Johannes Justus Rein）という名前を聞いて、それが誰かを分かる人は多くはいるまい。しかし石川県の白山麓では良く知られた存在である。そこではライン博士顕彰碑の前で、毎年夏にライン祭が開催され、『ライン祭』という雑誌が参加者に手渡される。2001年から2005年の間、隔年ではあるが、白峰村（2005年より白山市に編入）にある白峰中学校生は全員、村の国際事業としてライン博士の生まれ故郷のラオンハイム市を訪れている。ドイツ渡航事業はそれ以降途絶えたが、この友好都市交流は白山市に受け継がれた。白山市は2014年にライン賞を制定する。リューベック在住のライン博士の曾孫、ユルゲン・シュヴァルム（Jürgen Schwalm）博士はライン賞受賞者に毎年激励の言葉を贈っている。友好都市宣言20周年となる2017年に白山市とラオンハイム市の間で再調印された。白山市はライン博士没後100周年に当たる2018年、ボン大学地理学研究所ヴィンフリート・シェンク（Winfried Schenk）教授による記念講演会「ドイツ地理学におけるヨハネス・ユストゥス・ライン再発見について」を行った。白山市とライン博士との間には次の様な経緯がある。ライン博士はプロイセン政府の委託を受け1873年から75年に日本を実地調査した。白山登頂のために1874年7月に白山山麓の嶋（桑島の古い呼び名で、現在の桑島よりも下流にあった）を越えたところのガレ場で化石を発見した。それを友人の地質学者ガイラー（Hermann Theodor Geyler）博士に分析させた。ガイラー博士はその調査結果を1877年に地質学の専門誌1に発表した。それによりジュラ紀という古い地層が日本にあることが分かった。地質学者ナウマン（Heinrich Edmund Naumann）教授はこの発表を知って、弟子の小藤文次郎に調査させる。小藤はその調査結果を1880年に「石川県加賀国手取川近傍地質概測」として発表する。これが「日本人による地質調査の最初の発表」2とされている。この地層は後に手取層群と呼ばれる。この発見の契機となったライン博士を顕彰するために白峰村は1983年にライン博士顕彰会を結成した。手取層群から恐竜化石も見つかり、石川県白峰村（当時）や福井県勝山市に恐竜博物館が開館することになる。ライン博士が生まれたラオンハイム市と白峰村は1997年に友好都市宣言に調印する。白山市以外でライン博士というと東京大学総合図書館のライン文庫に言及する必要がある。関東大震災で書籍の多くを焼失した東京帝国大学は書籍を充実させる必要に迫られた。ライン教授のもとで地理学を学んだ初代地理学教授山崎直方は、ライン博士の死後に売り出された蔵書の購入を東京帝国大学に働きかけ、ライン文庫が成立した。ラインは1835年にヘッセン州のラオンハイム市郊外で生まれた。貧しかったラインは苦労を重ねて研究を続けたが、学者としての道のりは平坦ではなかった。フランクフルトの私学校の教師の後に、当時ロシア領エストニアのレバール（Reval）騎士と僧院学校（ギムナジウム）の教員（数学と理科）となる。この2年間の滞在中に、バルト海沿岸とフィンランドを調査する。「エストニアの気候、土壌、植物相」という論文で1861年にロストック大学の博士号を取得。その後大西洋に浮かぶバミューダ諸島に家庭教師とし2年間滞在。1863年から10年間フランクフルトの高等職業学校で数学と理科を教える。その傍ら市井の学者としてフランクフルトにあるゼンケンベルク自然研究者協会（Senckenbergische Naturforschenden Gesellschaft）で研究を続ける。1872年にはスペインを調査する。37歳になるまで専門学校や高等学校の教員に過ぎなかったライン博士の人生を変えたのは、1873-1875年の日本滞在である。江戸末期の開港によって、日本の工芸の素晴らしさが広く西洋に知られ、ジャポニズムと呼ばれる日本ブームが起こる。プロイセン政府は「独自でかつ完全性の高いレベルにある産業分野と日本の貿易を調査しかつ報告する」3目的のためにライン博士を日本に派遣した。ライン博士は1873年12月22日、横浜に到着する。プロイセン政府から委託された工芸や産業の研究以外に動植物、地理、自然科学の研究を行う。その研究を日本滞在中から地理学の専門誌（Petermann’s Geographischen Mittheilungen）に寄稿した。1875年9月9日に日本を出発、その後カナダとアメリカに立ち寄ってヨーロッパに戻る。当時日本では外国人の内地巡行が許されていないので、ライン博士は日本国内の研究のためにはその都度特別な許可を必要とした。1874年5月8日に獨逸國辨理公使フォン・ブラントより寺嶋外務卿にライン博士の調査許可申請（日本語とドイツ語）が出される。5月10日にはそれを受けて内務省から各県に対して内務省伺が出される。5月13日の内務省通達「内務省達書丙第二十一號 今般獨逸國公使館附屬ライン氏儀、日本内地諸工業實地取調之儀、本國政府ヨリ命令ヲ受ル旨、同國公使ヨリ申立、外務省ニ於テ内地旅行差許候、就テハ東京ヨリ東海道通リ、大坂、兵庫、京都ヨリ美嚢、越前、加賀、越後、新潟、夫ヨリ歸京之積ヲ以致通行候條、場所一覽之儀本人ヨリ申立候ハバ、工場上秘密之儀ハ格別其餘ハ故障爲相見、且道筋無差支相通シ、時宜ニヨリ邏卒ヲ以相当保護ヲ加ヘ候様可致此旨相達候事」を5月16日付けの東京日日新聞の記事に読むことができる。日本研究を終えたライン博士は商務省の役人とキール大学かマールブルク大学での教授職を提示され、マールブルク大学を選んだ。彼が41歳になる直前である。日本研究の成果は1881年に『旅行と研究による日本』（Japan\, nach Reisen und Studien）第 1 部「ミカドの 国 の自 然と国 民 」（Natur und Volk des Mikadoreiches）として出版される。彼はドイツの大学で日本について講義した最初の人物でもある。1883年にリヒトホーフェン（Ferdinand von Richthofen）教授の後任として，ボン大学地理学教授に就任する。『旅行と研究による日本』第1部英語版は1884年に出版される。1886年には『旅行と研究で知る日本』（Japan nach Reisen und Studien）第2部「農業・林業・工業・商業」（Land- und Forstwirtschaft\, Industrie und Handel\, Leipzig\, Engelmann）が出版される。1889年には第2部の英語版も出版される。ϥΠン博士と日本ボン大学のライン博士のもとに職業や専門とは無関係に多くの日本人が集まったと山崎直方は書いている。後の文部大臣・枢密院議長の濱尾新の名前も芳名録に掲載されている。後の総理、パリ講和条約の代表となる西園寺公望の息子、西園寺八朗は長くライン邸に下宿していた。後に貴族院議長になる近衛篤麿はボン大学で法律政治学を学び、ライン博士の隣の家に住んだ。篤麿の二人の弟、津軽英麿（当時14歳）や常磐井鶴松（当時14歳）4はライン邸に下宿していた。篤麿は1886年9月22日にライン \n\n7博士と一緒にロンドンに滞在している。ライン博士の『旅行と研究で知る日本』第2部の校正を篤麿が手伝った。また三宅驥一（東京帝国大学植物学第教授）に宛てた手紙によると1887年ニューヨークからボンに移り住んだのは、後の国際連盟事務次長になる新渡戸稲造で、『旅行と研究で知る日本』の英語版を手伝ったという話もある5。三宅驥一の手紙によると1905年に発行された『旅行と研究で知る日本』第1部の改訂版の校正には山崎直方が週2回、その後三宅驥一が手伝ったという6。1886年3月3日の読売新聞によれば、大阪に大洪水があった時、ライン博士が発起人となり、ドイツで救きゅうじゅつ恤金を募っている。ライン博士の親日ぶりは，毎年11月3日の天長節にボン大学に留学する日本人留学生全員を集めて祝賀会を開いたという話からも窺える。1905年1月27日のライン博士の70回目の誕生日には、在ベルリン日本大使館からお祝いに駆けつけている。1919年6月28日ベルサイユ条約の調印に出席した日本の全権大使西園寺公望はその足で第一次世界大戦終結直前に死亡したライン博士の墓に献花するためにボンを訪れた7。近衛文麿もライン博士の未亡人をボンに訪ねている。日本とドイツは第一次世界大戦では敵国同士であったにも拘わらず、日本とライン博士の関係は崩れることがなかった。ケンペル、ツンベリー、シーボルトは江戸時代に日本を研究した3博士である。それに続く明治期の日本研究者はライン博士である。前者3人との違いは、日本を広範囲に実地に調査した最初の学者だということである。彼はドイツの地理学の発展と日本の地理学発足に貢献し、日独交流に大きな功績を残した。当時日本研究の世界的学者と見なされていたが、彼の業績はその後忘れ去られてしまう。しかし彼が書き残してくれたおかげで当時の日本の政治、産業、工芸の状況が分かるのである。ラインの書籍や論文はほとんどが翻訳されていない。2006年に日本ドイツ研究所出版物40巻として発行されたドイツ地理学者ヨハネス・ユストゥス・ライン『日本からの手紙1873-1875年』も翻訳がない。また手書きの『日記』は存在を知られていないばかりか活字にすらなっていない。今この『日記』をシェンク教授と私とで日独語同時に出版するプロシェクトが始まっている。これによってライン研究に新しい光が当たることになるであろう。最近ͷ動き東京大学松原宏教授（人文地理学）は今年4月から東京大学地域未来社会連携研究機構のオフィスを白山市白峰地区に設置する目的で伝統的な家屋を借り上げた。東京大学の大学院生が常駐する。このオフィスの名前は東京大学ライン館である。 \n注）1. Geyler\, H.T.: Ueber Fossile Pflanzen aus der Juraformation Japans. Palaeont. vol. xxiv. pp. 221-232\, Palaeontographica Bd.24.2.『第4回ライン祭りライン博士生誕150年記念―ライン博士顕彰碑前』p. 73.『旅行と研究による日本』第1部p.V4. 近衛霞山會『近衛霞山公』p.295. 江本義数『Bonnに於けるDr. Reinのこと』p.316. 江本義数『Bonnに於けるDr. Reinのこと』p.317. Fokken\, J.『生誕110年』p.75ライン博士顕彰碑（白山市桑島地区） \n  \nJohannes Justus Rein ist seit langem in Vergessenheit graten. Er ist aber am Fuße des Hakusan-Berges\, im Dorf Shiramine eine sehr bekannte Persönlichkeit. Dort findet jeden Sommer vor dem Rein-Denkmal ein Fest statt und eine Zeitschrift namens „Rein-Fest“ wird verteilt. Von 2001 bis 2005 besuchten alle Schüler der Mittelschule des Ortes Shiramine (Shiramine gehört administrativ seit 2005 zur Stadt Haku-san) die Stadt Raunheim\, Reins Geburtsort. Auch wenn die Besuche eingestellt wurden\, so wurde die Städtepartnerschaft von der Stadt Haku-san mit der Stadt Raunheim abgeschlossen. Auch ein Rein-Preis wird jährlich verliehen. Die Partnerschaft ist 2017 zu ihrem 20. Jubiläum erneuert worden und ein Jahr später\, 100 Jahre nach Johannes Justus Reins Tod\, hielt Prof. Winfried Schenk einen Vortrag mit dem Titel „Zur Wiederentdeckung Johannes Justus Reins in der deutschen Geographie“ in Hakusan. \nAber warum hat die Stadt Hakusan so ein großes Interesse an Dr. Rein? Zwischen 1873 und 1875 untersuchte Rein als Geograph Japan im Auftrag von Preußen. Im Juli 1874 fand er auf dem Weg zum Haku-san-Berg Fossilien\, die von seinem Freund Dr. Hermann Theodor Geyler analysiert wurden. Es stellte sich heraus\, dass diese aus der Jurazeit stammten. Prof. Heinrich Edmund Naumann in Tokyo schickte extra seinen Schüler Bunjiro Koto nach Hakusan\, um dieses zu bestätigen\, was als die erste wissenschaftliche Gesteins-Analyse eines Japaners gilt. \nDie besagte Erdschicht wurde später unter dem Namen „Tetorischicht“ bekannt. 1983 wurde in Shiramine die Rein-Gesellschaft zu Ehren Reins gegründet. 1997 schlossen Shiramine und Raunheim\, der Geburtsort Reins\, eine Städtepartnerschaft. Außerhalb Shiramines ist die Rein-Bücherei an der Universität Tokyo zu erwähnen. Reins Schüler\, Prof. Naomasa Yamazaki brachte die Universität dazu\, eine Kollektion der Rein-Sammlung zu kaufen. Der weltberühmte Geograph Rein wurde 1835 als Kind einer verarmten Familie geboren. Der Forschungsaufenthalt in Japan zwischen 1873-1875 trug einen wichtigen Teil zu seiner Karriere als Professor in Marburg und später in Bonn bei. Er galt als absoluter Japankenner wie keiner in seiner Zeit. Sein zweibändiger Abschlussbericht über seinen Japanaufenthalt\, „Japan nach Reisen und Studien im Auftrage der Königlich Preussischen Regierung“ (Bd.1: Natur und Volk des Mikadoreiches) und (Bd.2: Land- und Forstwirtschaft\, Industrie und Handel) waren so geschätzt\, dass er in verschiedene Sprachen übersetzt wurde. Sein Interesse an Japan und seine freundliche Art zogen viele Japaner an und er knüpfte Kontakte mit Arata Hamao (später Kultusminister und Geheimratsvorsitzender)\, Kinmochi Saionji (später Ministerpräsident und Vertreter Japans beim Pariser Friedensvertrag)\, seinem Sohn Hachiro Saionji\, Atsumaro Konoe (später Präsident des japanischen Oberhauses) und seinen zwei jüngeren Brüdern Hidemaro Tsugaru und Tsurumatsu Tokiwai. Ferner Kiichi Miyake (später Professor für Botanik in Tokyo)\, Inazo Nitobe (später Vizegeneralsekretär des Völkerbundes) und weiteren. In diesem Sinne war Dr. Rein ein Brückenbauer zwischen Japan und Deutschland. \nEngelbert Kaempfer\, Carl Peter Thunberg und Philipp Franz von Siebold waren drei Wisschenschaftler\, die Japan in der Edo-Zeit erforschten. Johannes Justus Rein trat in ihre Fußstapfen. Anders als seine drei Vorgänger\, untersuchte Rein das ganze weitläufige Japan selbst und beschrieb akribisch dessen Einzelheiten. Hierdurch wurden die Herstellungsmethoden von japanischem Handwerk der damaligen Zeit festgehalten. Er trug ferner zur Gründung der Geographie in Japan und Freundschaft der beiden Länder bei. Viele seiner Publikationen sind leider nicht übersetzt. Prof. Schenk und ich arbeiten zur Zeit an den handgeschriebenen Tagebüchern Reins\, die er während seines Aufenthalts in Japan verfasste. Unser Ziel ist\, sie auf Japanisch und Deutsch\, beide mit richtigen Anmerkungen zu publizieren. Das könnte der Forschungen Reins neuen Glanz verleihen. Hinzu kommt\, dass Prof. Dr. Hiroshi Matsubara\, Professor der Humangeographie an der Universität Tokyo\, ein traditionelles Haus in Shiramines\, Stadt Hakusan\, gemietet hat\, welches ab April dieses Jahres unter dem Namen Rein-Haus die „Collaborative Research Organi-zation for Future Regional Society“ beherbergen wird.
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SUMMARY:Japanisches Sommerfest am Japanischen Garten Bielefeld
DESCRIPTION:Unser traditionelles japanisches Sommerfest am Japanischen Garten Bielefeld findet am Samtag\, den 08.06. von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr als Beitrag zum Tag der Gärten und Parks in Westfalen statt. Inzwischen hat es sich schon bei Vielen herumgesprochen\, dass sich unser kleiner “Japantag” durchaus sehen lassen kann. \nビーレフェルト日本庭園での夏祭り開催のお知らせ。 \n２０１９年６月８日（土曜日）１４時から１８時までビーレフェルト日本庭園で夏祭りが開催されます。ビーレフェルト日本庭園の紹介をはじめ、日本の文化紹介（音楽、武道、華道）、和風小物、軽食販売などもございます。詳しくはプログラムをご参照ください。当日、皆さまのお越しを心よりお待ちしております。 \nNeben den 3 Konzertauftritten der bezaubernden japanischen Musikerinnen des Ensembles 和楽 雅 – WAGAKU MIYABI: Yuko Kojima-Bauer: Shinobue (Bambusflöte)\, Tomoko Schmidt: Koto (jap. Wölbbrett-Zither)\, spielt außerdem der Solotrompeter Akira Ogawa-Müller zusammen mit seinem Vater Christoph Ogawa-Müller. \n   \nDie Ikebana Meisterin Anneliese Streit gibt im Raum Brackwede anhand von einigen Beispielen eine Einführung in das Thema: Ikebana: japanisches Blumenarrangieren\, außerdem können präsentiert Uwe Griesmeyer seine wunderbaren Bonsai. \nEin buntes Programm lädt zum Mitmachen und Stöbern ein: \nKyūdō\, japanisches Bogenschießen\, Peter Kollotzek; \nBujinkan Budō\, eine Kombination von 9 historischen\, japanischen Kampfkünsten unter der Leitung von Harry Meyer; speziell für Kinder wird ein Ninja-Parkour angeboten! \nDer Caterer Oiishi aus Paderborn bietet japanische Speisen (Karaage\, Curry und Kare Pan) an und der Teeraum japanischen grünen Tee. \nAußerdem warten viele Infostände und Verkaufsstände auf Ihren Besuch: \n• Curry\, Karaage und Karé Pan\, Oishii\, Japanese Streetfood\n• Kaffee und Kuchen\, Hotel Lindenhof\n• Bratwurst und Pommes frites\, Freiw. Feuerwehr Gadderbaum\n• Japanischer Garten Bielefeld und DJG Bielefeld\n• Gebäck\, Handarbeiten\, Maiko Messing\, Morie Otani\n• Origami\, Schachteln\, Schmuck\, Fächer\, Seifen\, Taschen\,\n   Tsumami Zaiku\, Chitose Richter\, Rieko Flaack\, Satsuki-san\n• Japanischer grüner Tee und Keramik\, Margarete Adriaans\, Teeladen\n• Ume-shu (Pflaumenwein) und Sake\, Ingo von Ameln\, Choya \n  \nHier können Sie den Flyer in deutscher Sprache herunterladen: \nGartenfest 2019 deutsch \n  \n \nGartenfest 2019 Japanisch \nSie sind herzlich eingeladen! Bringen Sie Freunde und Bekannte mit! \nWir freuen uns auf Ihren Besuch!
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SUMMARY:Der Kaiser als Herr der Zeit
DESCRIPTION:Vortrag: Der Kaiser als Herr der Zeit: Die politische Dimension der japanischen Zeitrechnung von Prof. Dr. Reinhard Zöllner\, Universität Bonn\, am Mittwoch\, 22.05.2019\, 17:00 Uhr in der Universität Bielefeld\, Hörsaal 10 \n  \nInhalt: Am 1. Mai 2019 beginnt mit Antritt des neuen Kaisers auch ein neues Zeitalter für Japan — jedenfalls gemäß dem offiziellen Kalender. Der Gebrauch neuer Zeitbezeichnungen (Devisen) war stets ein kaiserliches Privileg. Wie verträgt sich dies jedoch mit der heutigen Stellung des Kaisers in einem demokratischen Rechtsstaat?  Der Vortrag stellt die Geschichte der japanischen Zeitrechnung vor und verbindet sie mit Überlegungen zur heutigen politischen und kulturellen Praxis in Japan. \nDurch eine weltoffene Amtsführung hat Japans Kaiser Akihito seine Rolle als Staatssymbol mit neuem Leben und Sinn gefüllt und die Institution Tenno wieder populär gemacht. Mit seiner Abdankung am 30. April geht seine Heisei („Frieden schaffen“) genannte Amtsperiode nach rund 30 Jahren zu Ende. Sein Sohn soll dieses Erbe fortführen. Japans neue Kaiserepoche wird „Reiwa“ heißen. \n  \nProf. Dr. Reinhard Zöllner studierte Geschichtswissenschaft und Latein in Kiel sowie Japanologie in Hamburg und an der Sophia-Universität in Tokio/Japan. 1992 promovierte er in Kiel. 1997 wurde Zöllner in Trier im Fach Japanologie habilitiert und zum Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Modernen Japan an der Universität Halle-Wittenberg ernannt. Von 1999 bis 2008 war er der Inhaber des einzigen deutschen Lehrstuhls für die Geschichte Ostasiens an der Universität Erfurt\, von 2003 bis 2004 Gastprofessor an der University of Michigan (USA). Seit April 2008 ist er Professor für Japanologie an der Universität Bonn. Sein Hauptarbeitsgebiet ist die Geschichte des frühmodernen und modernen Japan sowie die Geschichte Ostasiens. Dabei erforscht er besonders die Entwicklung moderner Wahrnehmungen der Welt\, Mentalitäten und Lebensformen vor dem Hintergrund der kulturellen und religiösen Traditionen Japans. Für ihn steht die aktive Mitwirkung der Japaner an der Gestaltung der Moderne\, insbesondere ihre führende Rolle bei der Konstruktion der modernen Weltregion Ostasien\, im Vordergrund.
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SUMMARY:Aktuelle Sonderausstellung: Die Gärten Kyōtos
DESCRIPTION:Aktuelle Sonderausstellung.\nDie Gärten Kyōtos. 9.4.19 – 21.7.19\nEröffnung: 9.4.\, 18:00 Uhr im Engelbert-Kämpfer Gymnasium\, Lemgo \n\n\n\n\n\n\nDer japanische Garten ist vielleicht das einzige Kunstwerk\, dessen Materialien der Gestaltung genau die gleichen sind wie die des dargestellten Motivs. Das heißt auf eine kurze Formel gebracht: Pflanzen wie Kiefern\, Buschwerk wie Azaleen zum Beispiel\, Felssteine und Sand\, für einen bestimmten Gartentyp auch Wasser\, stellt sich selbst dar\, Natur als wohlkom­ponierte Landschaft. (…) \nKyōto ist gewissermaßen das ‚Mekka‘ der japanischen Gartenkunst. An den Hügeln\, die die Stadt umfassen\, von Ost über Nord nach West\, reihen sich die meist zu Tempeln gehörenden Gärten aneinander\, wie Perlen an einer Schnur. Doch auch in der Innenstadt und im Süden hat Kyōto einige wichtige Gärten aufzuweisen. Insgesamt sind es etwa hundert. (…) Jahrhundertelang war Kyōto kulturell tonangebend. Von da aus breitete sich (…) diese Kunst über das ganze Inselreich aus. (Aus dem Begleitkatalog zur Ausstellung\, herausgege­ben vom japanischen Kulturinstitut Köln\, 2008) \n  \n  \nMizuno Katsuhiko\, geboren 1941 in Kyōto; Studium in Kyōto und Tokyo; ab 1969 künstlerische Arbeit als Fotograf; Spezialisierung auf die Stadt Kyoto und ihre klassische Kultur; Eröffnung einer eigenen Foto­galerie im Jahr 2000; Herausgeber zahlreicher Bücher\, überwiegend Fotobände.
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SUMMARY:Womenomics –  Frauen in Führungspositionen
DESCRIPTION:Die Überalterung der Gesellschaft lässt Japans Arbeiterschaft schrumpfen. Japans Premier Shinzo Abe hat sich deshalb im Jahr 2014 unter dem Motto Womenomics die Förderung von Frauen in Japans weiterhin männerdominierter Gesellschaft auf die Fahnen geschrieben. Bis 2020 sollten 30 Prozent aller Führungspositionen mit Frauen besetzt werden. Dieser Wert wurde inzwischen den aktuellen Zahlen angepasst. \nProf. Dr. Annette Schad-Seifert\, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zeichnet ein aktuelles Bild. \nWie sieht die Lage in Deutschland aus? Über ähnliche Bestrebungen hierzulande berichtet \nProf. Dr. Ulrike Detmers\, Geschäftsführerin eines ostwestfälischen Unternehmens und Professorin für BWL an der FH Bielefeld. \nVera Wiehe\, Wege mbH\,  wird die anschließende Podiums-Diskussion moderieren. \n  \nEinladung zur Veranstaltung \n  \nWomenomics   \nFrauen in Führungspositionen – Deutschland/Japan im Vergleich \nSamstag\, 23.03.2019\, 16:00 bis 19:00 Uhr \nVHS-Bielefeld\, Historischer Saal\, Ravensberger Park 1 \n  \nIm Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 30-jährigen Bestehen der DJG Bielefeld e. V. Japans Frauen laden wir Sie herzlich ein! Bitte melden Sie sich bis zum 19.03.2019 an unter info@djg-bielefeld. de \nDer Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt in Japan aktuell bei 13%\, in Deutschland bei rund 29 %. Laut DIW greift die Geschlechterquote in den Aufsichtsräten in Deutschland\, eine Strahlkraft auf andere Unternehmensebenen ist bislang ausgeblieben. Auch in Japan soll eine Quote von 10 Prozent den Anteil von Frauen in Führung erhöhen. Welche Strategien\, Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren führen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsplatz und erhöhen den Anteil von Frauen im Management? Können Japan und Deutschland trotz unterschiedlicher kultureller Hintergründe voneinander lernen? \n  \n16: 00 Uhr     Begrüßung \n  \nBeate Ehlers\, VHS Bielefeld \nGesa Neuert\, DJG Bielefeld e. V. \nKarin Schrader\, Stadt Bielefeld \n  \nMusikalisches Intermezzo \nYulika Ogawa-Müller (Cello) \n  \n16: 30 Uhr     Inputreferate \n  \nWomenomics – Können Frauen die Wirtschaft Japans retten?  \nProf. Dr. Annette Schad- Seifert\, Heinrich-Heine-Universität  Düsseldorf \n  \nWie sieht es in Deutschland aus? \nProf. Dr. Ulrike Detmers\, FH Bielefeld\, Geschäftsführerin  Mestemacher \n  \nMusikalisches Intermezzo \nYulika Ogawa-Müller (Cello) \n  \n17: 20 Uhr     Podiumsdiskussion \nLeitung: Vera Wiehe\, Wege Bielefeld \nWeitere Gäste: \nSimone Grusdas\, Head of  Corporate Finance and  Accounting\, itelligence AG \nDr. Phoebe Stella Holdgrün\,  Universität Bielefeld\, zuvor Deutsches  Institut für Japanstudien\, Tokyo \nYumi Oshima\, Universität  Iwate 岩手大学 (Gandai) \n \n18: 00 Uhr     Ausklang \nYulika Ogawa-Müller (Cello) \nSushi meets Pumpernickel \n  \nzum Inhalt: \n\nWomenomics – Können Frauen die Wirtschaft Japans retten? \nNach einer überraschenden Kehrtwende hat der erzkonservative japanische Premierminister Shinzo Abe im Jahr 2014 Frauenförderung zum zentralen Bestandteil seiner Wachstumsstrategie deklariert. Bis 2020\, dem Jahr der Olympischen Spiele in Tokyo\, sollen Japans Führungsetagen ihren Frauenanteil von einem Prozent im Jahr 2014 auf 30 Prozent anheben. Dass eine stärkere\, gleichberechtigtere Einbeziehung von Frauen wirtschaftlich von Vorteil wäre\, ist Japans Regierung allerdings schon seit den neunziger Jahren bewusst. Geschehen ist wenig\, und der Weg zu einem kulturellen Wandel noch weit. Eine kritische Analyse. \nAnnette Schad-Seifert ist Professorin im Fach Modernes Japan an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie studierte Japanologie\, Religionswissenschaft\, Philosophie sowie Sozial-  und Wirtschaftsgeschichte an der Freien Universität Berlin und der Keio University Tokyo. Sie hat als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin\, der Universität Leipzig  und am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokyo gearbeitet. Sie war Vizepräsidentin der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung und ist zur Zeit Vizepräsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft am Niederrhein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kulturstudien der modernen japanischen Gesellschaft\, Geschlechterforschung\, sozialwissenschaftliche Forschung zur Familienpolitik\, der Single-Gesellschaft und dem demographischen Wandel. \n  \nWie sieht es in Deutschland aus?  \n„Das größte Handicap für Frauen ist der traditionsorientierte Mann. Dessen Mentalität erschwert Frauen den Aufstieg und den beruflichen Erfolg“\, findet […] Ulrike Detmers. Ihr Mittel um Veränderungen anzustoßen: Lob. Männer bekommen von ihr eine Auszeichnung – den „Spitzenvater des Jahres“. Der Preis soll Männern den Weg zeigen\, wie man sich von herkömmlichen Rollenerwartungen befreit. „Mit dem Spitzenvater mache ich öffentlich\, dass Kinder\, Küche und Karriere Männersachen sind.“ Chancengleichheit ist für Ulrike Detmers keine Worthülse. \n„FRAUENGespräche“ Sparkasse Gütersloh-Rietberg\, Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Detmers: Erfolgsfaktor Frau – Hemmnisse Nein\, Förderung Ja\,  https://www. ulrike-detmers. de/vortraege/2018\, Zugriff am 24.02.2019 \n\n„Wir hatten noch nie so viele hochqualifizierte Frauen wie heute und es werden auch künftig weitere heranwachsen. Das Problem liegt woanders. Nicht alle Unternehmen haben Frauen als Führungskräfte im Blick. Die Auswahl von Bewerbern erfolgt häufig nach dem Prinzip\, wie ähnlich eine Person dem jeweiligen Entscheidungsträger ist […] In der Tat gibt es noch Einiges zu tun. Wir müssen Vorbilder für Frauen schaffen\, um ihnen zu zeigen\, dass es erfolgreiche  weibliche Führungskräfte gibt. Das Mentoring ist ein wichtiger Ansatz\, insbesondere zur persönlichen und beruflichen Förderung von Nachwuchskräften. […] Eine gendersensible Rekrutierung ist ein wichtiger Baustein\, um Frauen zu zeigen\, dass sie im Unternehmen willkommen sind.  […] Es ist an der Zeit\, die alten Rollenbilder in den Köpfen aufzuarbeiten.“ \nVera Wiehe im Interview mit markt & wirtschaft westfalen\,  https://mawi-westfalen.de/interview-mit-vera-wiehe/\, Zugriff am 24.02.2019 \n\n  \nUlrike Detmers ist seit 1994 Professorin im Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit an der Fachhochschule Bielefeld. Ihre Spezialgebiete sind Personalwirtschaft und betriebliche Organisation. Zudem ist sie die erste Präsidentin des Verbandes Deutscher Großbäckereien e. V. Als Gesellschafterin\, Mitglied der Geschäftsführung und Sprecherin der Mestemacher-Gruppe führt Prof. Dr. Detmers die Ressorts Markenmanagement und Social Marketing. Seit 1994 prägt sie das Erscheinungsbild der Brotmarke Mestemacher mit neuartigen Markenauftritten. Sie erfand dafür den Titel Mestemacher – the lifestyle bakery. Seit 2000 ist sie Initiatorin und Leiterin folgender Aktivitäten zur Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann und zur Vereinbarkeit Beruf und Familie: \n\n  Mestemacher KITA-Preis\n  Mestemacher Preis Managerin des Jahres\n  Mestemacher Preis Spitzenvater des Jahres\n  Mestemacher Frauenkalender\n  Mestemacher Preis Gemeinsam Leben\n\n  \nVera Wiehe ist bei der WEGE Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld mbH seit Juli 1997 zuständig für Projekte\, Beratung\, Vernetzung\, Moderation und Veranstaltungsorganisation. Sie studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Universität Bielefeld Geschichte\, Deutsch und Gesundheitswissenschaften. Sie besitzt das 1. und 2. Staatsexamen  für Lehramt Sekundarstufe II und einen Master of Public Health. Von 1987 bis 1997 war sie  Geschäftsführerin der AIDS-Hilfe Bielefeld e. V. und dort zuständig für Finanzen\, Spendenakquise\, Beratung\, Begleitung und Ehrenamt. \n  \n  \n  \n\n 
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SUMMARY:Gen Himmel - Jazz Konzert mit Satoko Fujii & Natsuki Tamura
DESCRIPTION:Als Teil der Europa-Tournee von Satako Fujii hält sie ein Konzert Steinhagen!\nKritiker und Fans begrüßen die Pianistin und Komponistin Satoko Fujii als eine der originellsten Stimmen des heutigen Jazz. \nIm Konzert und auf fast 60 Alben als Leader überwiegend auf ihrem eigenen Label Libra verbindet die Japanerin Jazz\, zeitgenössische Klassik\, Rock und japanische Folkmusik zu einer innovativen Musik\, die sofort als ihre Stimme erkennbar ist. \nSie hat sich auch als weltweit führende Komponistin für große Jazz-Ensembles etabliert. Ob sie mit ihrem Orchester\, im Duo\, Trio\, Quartett oder Solo auftritt\, Satoko Fujii weist die Zuhörer auf die Zukunft der Musik selbst hin\, anstatt nur Unterhaltung zu bieten. \nSie tourt regelmäßig auf Festivals und Clubs in den USA\, Kanada\, Australien und Europa. \nIhr ultimatives Ziel: \n„Ich würde gerne Musik machen\, die noch keiner gehört hat.“ \n 
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SUMMARY:Tempel oder Schrein? Entwicklung und Verwirrung der Baukultur durch Religionen in Japan
DESCRIPTION:Kein Gründer\, keine Lehre\, keine heilige Schrift – der Shintoismus ist für Ausländer nicht leicht zu verstehen. Der Buddhismus kam im 6 Jh. über Korea nach Japan\, ersetzte dieses Manko; wurde jedoch  im Laufe der Geschichte entmachtet. Der Shintoismus vergöttert die Natur\, kennt viele Götter und lebt mit dem Buddhismus heute in einer friedlichen Koexistenz. \nWarum stehen Torii (Tore)\, die eigentlich zu Schreinen gehören\, häufig in eindrucksvoller Größe auf dem Gelände von Tempeln? Vielen Japanern ist die Frage fremd\, ob sie Shintoisten oder Buddhisten sind. Sie sind beides – je nach Lebenslage verschiebt sich lediglich die Gewichtung. Woher kommt diese Verwirrung? Welche Einflüsse hatten der Shintoismus und der Buddhismus auf die Baukultur sowie den Alltag in Japan? \n  \nDipl.-Ing. Koji Nagai\, Jahrgang 1981\, geboren in Osaka\, Studium in Japan (Architektur und Stadtplanung) und in Deutschland (Raumplanung an der TU Dortmund) abgeschlossen. 10 Jahre Erfahrung im Japan Consulting mit Schwerpunkt nachhaltige Stadtentwicklung in Bezug auf Raumplanung\, Bauen und erneuerbare Energien. Seit 2017 Vizepräsident der DJG Bielefeld. \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n  \n 
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